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Testbericht Mikasa VXT30

VXT 30

Getestet und für sehr gut befunden: Der neue „kleine Bruder“ des offiziellen Spielballs kam erstmals beim weltgrößten Beach-Camp zum Einsatz. Jetzt gibt es den Testbericht und den Ball zum Kennenlernpreis…

Das neue Panelsystem, die Farben, die Oberfläche – der VXT30 von MIKASA sieht nicht nur auf den ersten Blick exakt so aus wie der offizielle Spielball VLS 300. Doch was kann dieser Ball, der dem Spitzenprodukt so ähnlich sieht, und doch preislich deutlich unter dem VLS300 rangiert? Wir wollten es genau wissen und haben den Ball unter verschiedensten Bedingungen getestet und mit dem VLS 300 verglichen.

Der perfekte Rahmen für unseren Teststart: das Beachline Festival in Riccione. Fast 2000 Spieler und Spielerinnen, zahlreiche Topspieler und Trainer sowie Wind und Wetter boten beste Voraussetzungen, um dem VXT30 auf den Zahn zu fühlen. Als erstes starteten wir unsere Variante des „Blindtests“.
Als Testgruppe haben wir uns die knapp 120 besten Spieler und Spielerinnen aus den über 1000 Trainingsteilnehmern, die unter Anleitung der Beach-Academy fünf Tage in Folge in Riccione trainiert haben, heraus gepickt. Diese bekamen als Spielbälle einen Mix aus VLS300 und VXT30 zur Verfügung gestellt. Da beide Bälle optisch ohne entsprechende Hinweise kaum zu unterscheiden sind, waren wir auf die Rückmeldung sehr gespannt. Das überraschende Ergebnis: Weder für die Spieler noch für die Trainer war ein Unterschied zu erkennen oder zu spüren!

Um den Ball noch besser beurteilen zu können, haben wir den VXT30 Spitzenspielern zum Training zur Verfügung gestellt und im Rahmen verschiedenster Auslandscamps auf seine Empfindlichkeit gegenüber Meerwasser, Salz, intensiver Sonne und häufigem Aufpumpen und Luftablassen getestet. Hier die kurze Zusammenfassung unserer Ergebnisse:


Die Optik und die Prüfsiegel
Um optische Unterschiede zu erkennen, muss man schon genau hinsehen. So prangt auf dem offiziellen Spielball der World Tour das „Official FIVB Approved“ Prüfsiegel, während sich der VXT30 noch mit dem „FIVB Official Ball“ Aufdruck begnügen muss. Dementsprechend befindet sich auch auf der Rückseite des Balls nicht das FIVB-Logo, sondern die Silhouette eines Abwehrspielers. Auch die DVV-Prüfsiegel unterscheiden sich: Während der VLS300 das „DVV-Official“ trägt, besitzt der VXT30 das „DVV-1 Prüfzeichen“.


Das „Feeling“
Die Oberfläche des VXT30 unterscheidet sich optisch nicht von der des offiziellen Spielballs. Trotzdem hat man das Gefühl, der VXT30 wäre besonders „griffig“, verglichen z.B. mit seinem Vorgängermodell, dem VS200. Für das obere Zuspiel ist dies natürlich von Vorteil. Der Ball spielt sich insgesamt sehr angenehm.


Das Flugverhalten und weitere Eigenschaften
Auch im Spiel verhält sich der VXT30 wie der offizielle Spielball. Damit treffen die schon im Test des VLS300 genannten Punkte auch auf den VXT30 zu. So besitzt der Ball z.B. durch die geringere Anzahl an Panels und damit an Nähten eine glattere Oberfläche. Diese Eigenschaft macht es leichter, den Ball zum Flattern zu bringen. Ein weiterer Vorteil: Weniger Nähten gleich weniger (mögliche) Schwachstellen. Wobei der Hersteller eh verspricht, dass die patentierte „TwinStlockTM Stitiching Technologie“ für optimale Form- und Nahtstabilität sorgt und der Ball 100% wasserfest ist.

Den Punkt Wasserfestigkeit konnten unsere Tests übrigens bestätigen. Wie sich die Nähte und der Ball im Langzeittest verhalten, bleibt natürlich noch abzuwarten.


Unser Fazit

Wer Geld sparen will und nicht darauf angewiesen ist, dass sein eigener Ball auch bei offiziellen Ranglistenturnieren zum Einsatz kommen kann, aber gleichzeitig nicht auf hohe Qualität und die Vorteile des neuen Balls verzichten will, für den ist der MIKASA VXT30 genau die richtige Wahl.

(Quelle: beach-volleyball.de )

 

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